Osterinsel

Auf die Frage, warum eine Insel am anderen Ende der Welt ausgerechnet "Osterinsel" heißt, gibt es eine ganz einfache Antwort: Sie wurde vor über 280 Jahren an einem Ostersonntag von einem holländischen Schiff "entdeckt". Berühmt wurde die relativ kleine Tropeninsel allerdings nicht wegen ihres Namens, auch nicht wegen Palmen und Sandstränden, denn die gibt es auf der Osterinsel nicht: Die vulkanische Landschaft ist von steinigen, grasbewachsenen Flächen ohne großen Baumbestand geprägt. Doch es ist nicht die landschaftliche Schönheit, die Leute aus aller Welt auf die Insel zieht.

Moais auf der Osterinsel

Moais - die berühmten Steinköpfe der Osterinsel

In früherer Zeit standen überall am Saum der Insel mehr als 1000 übermannsgroße steinerne Köpfe, die sogenannten "Moai". Mit ihren langen Nasen und großen Ohren wirken sie beeindruckend und sehr fremdartig zugleich. Als Folge von den Kämpfen rivalisierender Stämme, die nach einem Sieg über ihre Feinde deren Steinköpfe als Symbol ihrer Herrschaft umwarfen, liegen viele der monumentalen Steinbauten nun mit dem Gesicht auf der Erde. Trotzdem gibt es noch genügend der stehenden Köpfe, um einen faszinierenden Anblick zu bieten, der seit Jahrhunderten nicht nur Staunen, sondern auch wilde Phantasien über die Herkunft und den Nutzen der Kolosse hervorruft.