Osterinsel

Die Osterinsel heute

1888 wurde die Insel von Chile annektiert und an englische Schafzüchter verpachtet. Die verarmten und hungernden Einheimischen wurden wie Leibeigene im eigenen Land gehalten und durch Zäune von den 60.000 Schafen getrennt.

Erst 1965 erhielten die Insulaner chilenische Ausweise und auch die Bürgerrechte, nachdem sie in einem Brief an den Präsidenten Eduardo Frei auf ihre Situation hingewiesen und das Wahlrecht sowie die Unabhängigkeit gefordert hatten. 1966 bekam die Insel einen neuen rechtlichen Status und die Einwohner konnten einen Bürgermeister wählen.

Landschaft

Der Mythos und die ganz eigene Schönheit der Insel locken heute zahlreiche Touristen an

Der 1964 zu militärischen Zwecken gebaute Flughafen wird seit 1967 auch allgemein genutzt, so dass nun mehrmals die Woche ein Flugzeug auf seiner Strecke von Tahiti nach Santiage de Chile hier zwischen landet. Interessant ist, dass die Landebahn des Flughafens Überlänge hat - sie wurde von der NASA als Ausweichbahn für die Space Shuttles ausgebaut.

Bis zu 20.000 Touristen im Jahr und Forscher haben der Insel eine neue und bedeutende Einnahmequelle beschwert. Trotzdem verlassen viele, vor allem jüngere der heute ca. 3000 Bewohner zumindest für einige Jahre die Insel, um am Festland zu studieren oder eine andere Ausbildung zu machen. Die meisten kehren jedoch später auf das einsame, karge, wundersame Eiland zurück.